Wir sorgen für Durchblick
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Aktuelle Astronews

Der Sternenhimmel im Januar 2020: Winter am Himmel und Sonnennähe
Es ist Winter: Die Sternbilder der kältesten Jahreszeit sind prominent am Himmel vertreten, die Temperaturen an vielen Tagen niedrig. Die Erde allerdings erreicht am 5. Januar den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Am Abendhimmel strahlt unser Nachbarplanet Venus, der Rote Planet Mars ist am Morgenhimmel auszumachen. Am 10. Januar ist eine Halbschattenfinsternis des Mondes zu sehen. (1. Januar 2020)
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Lichtverschmutzung: Einfluss auf Tag-Nacht-Rhythmus untersucht
Lichtverschmutzung ist nicht nur für Amateurastronomen ein Problem, sondern kann auch den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus von Menschen und anderen Wirbeltieren stören, indem es die Melatoninbildung beeinflusst. Schon eine vergleichsweise geringe Erhöhung der Helligkeit in der Nacht durch die Lichtglocke einer Stadt kann dabei Folgen haben. (19. Dezember 2019)
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Sternschnuppen: Geminiden vor dem Maximum
In den kommenden beiden Nächten erreicht der Meteorstrom der Geminiden sein jährliches Maximum. Der Sternschnuppenstrom gilt als zuverlässigster Schauer im Jahresverlauf. Auch in diesem Jahr könnten über 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sein, wenn der noch fast volle Mond nicht stören würde. Ursprungskörper der Geminiden ist kein Komet, sondern der Asteroid Phaethon. (13. Dezember 2019)
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Maser: Junger Stern mit Hitzewallung
Ein internationales Forschungsteam hat in der Umgebung eines massereichen Protosterns eine sich ausbreitende Hitzewelle nachgewiesen. Sie bestätigt das Szenario, dass solche Objekte in Schüben wachsen. Sichtbar wurde diese Welle durch die Beobachtung von natürlich erzeugten Mikrowellen-Lasern, deren räumliche Anordnung sich unerwartet schnell veränderte. (24. Januar 2020)
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XMM-Newton: Neue Kataloge aus 20 Beobachtungsjahren
Anfang 2000 begann das Weltraumteleskop XMM-Newton der europäischen Weltraumagentur ESA seine Beobachtungen des Röntgenhimmels. Anlässlich des 20. Jahrestages wurden nun neue Kataloge aller mit XMM-Newton entdeckten Röntgenquellen veröffentlicht. Sie liefern spannendes Datenmaterial - etwa zur Untersuchung der Vorgänge rund um supermassereiche Schwarze Löcher. (20. Januar 2020)
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Milchstraße: Die Quelle des Materials für neue Sterne
Woher stammt das Material in den Spiralarmen der Milchstraße, aus dem sich letztendlich neue Sterne bilden? Die Analyse von Eigenschaften des galaktischen Magnetfelds lieferte nun Hinweise dafür, dass das dünn verteilte sogenannte Warme Ionisierte Medium (WIM) die Quelle für das Gas und den Staub ist, der die Sternentstehung ermöglicht. (14. Januar 2020)
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Kometen: Rätsel um fehlenden Stickstoff gelöst?
Dank eines Zufalls könnte nun eine Erklärung dafür gefunden worden sein, warum in der nebulösen Hülle von Kometen bislang wenig Stickstoff nachgewiesen wurde: Der Lebensbaustein tritt zu einem großen Teil in Form von Ammonium-Salzen auf, deren Vorkommen man bisher nicht messen konnte. Das ist auch interessant für Theorien zur Entstehung des Lebens auf der Erde. (21. Januar 2020)
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Astrobiologie: Mikroben könnten auf dem Mars überleben
Methanvorkommen in der Atmosphäre des Mars könnten ein Hinweis auf noch vorhandenes Leben auf dem Planeten sein oder sich durch geologische Prozesse erklären. Jetzt konnte ein Team nachweisen, dass bestimmte Mikroben in marsähnlichen Böden nicht nur überleben, sondern auch Stoffwechsel betreiben können. Das nötige Wasser stammte dabei aus der Atmosphäre. (16. Januar 2020)
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Meteoriten: Staubpartikel älter als die Erde
In einem Meteoriten, der vor 50 Jahren in Australien niederging, konnten jetzt Staubpartikel nachgewiesen werden, die mindestens 5,5 Milliarden Jahre alt und damit älter als das Sonnensystem sind. Der Fund könnte Hinweise auf die Geschichte der Sternentstehung in der Milchstraße liefern, müssen die Staubkörner doch um einen Stern entstanden sein, der vor sieben Milliarden Jahren geboren wurde. (15. Januar 2020)
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Mond: Wassersuche mithilfe von Lasern
An den Polen des Mondes haben Sonden in den vergangenen Jahren Hinweise auf Wasser gefunden, was diese Regionen zu einem interessanten Ziel für künftige Missionen macht. Doch wie lässt sich Wasser hier sicher nachweisen? Diese Frage versucht man im Rahmen des Projekts LUVMI-X zu beantworten - durch die Entwicklung eines speziellen Lasersystems für die Spektroskopie. (30. Dezember 2019)
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Orion: Sitzprobe für Weltraum-Dummys
Die Strahlenbelastung für Astronautinnen und Astronauten kann im Weltraum ganz erheblich sein - insbesondere wenn sie sich außerhalb des schützenden Magnetfelds der Erde befinden. Beim Erstflug des NASA-Raumschiffs Orion um den Mond soll mit zwei Dummys daher die Strahlenbelastung für die Besatzung gemessen werden. Jetzt gab es eine erste Sitzprobe in der Orion-Kapsel. (20. Dezember 2019)
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ClearSpace-1: Saubermachen im Erdorbit
Mit der Mission ClearSpace-1 will die europäische Weltraumagentur ESA erstmals eine Weltraummission auf den Weg bringen, die Trümmer aus der Erdumlaufbahn entfernt. Die Mission soll 2025 starten und wurde jetzt bei einem von einem Start-up geführten kommerziellen Konsortium in Auftrag gegeben. Die Beseitigung von Weltraummüll wird für die Raumfahrt immer wichtiger. (11. Dezember 2019)
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Sterne: Ein Schwarzes Loch, das vielleicht keines ist
Ein stellares Schwarzes Loch mit der fast siebzigfachen Masse unserer Sonne? Mit dieser Nachricht überraschten chinesische Astronomen unlängst ihre Kollegen. Nun haben andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich das ungewöhnliche System einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass es sich eventuell gar nicht um ein Schwarzes Loch handelt - interessant ist es trotzdem. (23. Januar 2020)
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Sterne: Explosion oder Kollaps am Ende?
Wie sieht das Schicksal von Sternen mittlerer Masse aus? Einer internationalen Forschungsgruppe ist es nun gelungen, experimentell die Bedingungen von Kernprozessen in Materie zu bestimmen, die der im Inneren solcher Sterne gleicht. Das Ergebnis: Sterne mittlerer Masse dürften sehr wahrscheinlich explodieren und nicht kollabieren, wie bisher angenommen. (22. Januar 2020)
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Sterne: Ein Galaxiencrash wird datiert
Vor wahrscheinlich rund 11,5 Milliarden Jahren ist die Zwerggalaxie Gaia-Enceladus mit der Milchstraße kollidiert. Dies ergab eine jetzt vorgestellte Untersuchung, die für die zeitliche Einordnung erstmals auf einen einzelnen Stern setzt, der von dieser Kollision betroffen war. Wichtige Daten für die Studie lieferten zahlreiche Teleskope auf der Erde und im All. (17. Januar 2020)
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