Wir sorgen für Durchblick
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Aktuelle Astronews

Der Sternenhimmel im November 2020: Der Herbsthimmel und Merkur am Morgen
Mit dem November und dem Ende der Sommerzeit beginnen nun wirklich die dunklen Tage: Die länger werdenden Nächte erlauben - bei passendem Wetter - ausgedehnte Spaziergänge am nächtlichen Himmel, der von den Sternbildern des Herbstes dominiert wird. Am Abend sind Mars, Saturn und Jupiter zu sehen, Venus bleibt Morgenstern. Merkur ist morgens ausgesprochen gut zu beobachten. (1. November 2020)
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Lichtverschmutzung: Beitrag der Straßenbeleuchtung untersucht
Aus dem Weltall betrachtet, üben die hell erleuchteten Städte auf der nächtlichen Erde eine gewisse Faszination aus. Auf dem Boden ärgert die Lichtverschmutzung aber nicht nur Astronomen. Wie hoch der Beitrag der Straßenbeleuchtung zur Lichtverschmutzung ist, haben Forschende nun am Beispiel der Stadt Tucson untersucht: Sie ist offenbar geringer, als man zunächst vermuten würde. (29. Oktober 2020)
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Der Sternenhimmel im Oktober 2020: Die Sterne des Herbstes und der Rote Planet
Der Mars ist im Oktober das rötliche Highlight am nächtlichen Himmel. Unser Nachbarplanet erreicht zur Monatsmitte seine Oppositionsstellung zur Sonne, durchläuft aber bereits einige Tage früher den erdnächsten Punkt auf seiner Bahn. Jupiter und Saturn bilden ein faszinierendes Paar am Abend und kommen sich immer näher. Die Herbststernbilder übernehmen nur langsam das Regiment am Himmel. (1. Oktober 2020)
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Arecibo: Aus für historisches Radioteleskop
Es dürfte das wohl bekannteste Radioteleskop überhaupt sein und war bis vor wenigen Jahren auch das größte: das 305-Meter-Arecibo-Teleskop auf Puerto Rico. Nachdem in den letzten Monaten gleich zwei Stahlseile gerissen waren, wurde nun entschieden, den Betrieb einzustellen. Eine Reparatur erschien den Verantwortlichen als zu gefährlich, weil die Struktur jederzeit zusammenbrechen könnte. (20. November 2020)
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MATISSE: Heiße Staubringe im Visier
Mit einem neuen leistungsstarken Instrument am Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte ESO auf dem Gipfel des Paranal in Chile haben Astronomen den heißen Staubring um den Stern Kappa Tucanae beobachtet. Diese Art von Ringen gibt der Astronomie noch immer Rätsel auf. Die neuen Daten sollen helfen, diese Staubringe besser zu verstehen. (5. November 2020)
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Himmelsdurchmusterung: Beobachtungen für SDSS-V haben begonnen
Im Oktober wurden für die fünfte Runde des Sloan Digital Sky Survey die ersten Beobachtungen gemacht. Der SDSS hat in den vergangenen Jahren wie wohl keine andere spektroskopische Himmelsdurchmusterung die Astronomie beeinflusst. Auch vom SDSS-V verspricht sich das Team neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von Galaxien wie unserer Milchstraße. (3. November 2020)
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Borexino: Sonnenmodell erstmals vollständig bestätigt
Dem Forschungsteam des Borexino-Experiments ist es zum ersten Mal gelungen, Neutrinos aus dem zweiten Fusionsprozess der Sonne nachzuweisen. Damit sind nun alle theoretischen Vorhersagen über die Energieerzeugung im Inneren der Sonne auch experimentell bewiesen. Der Nachweis der entsprechenden Neutrinos war allerdings alles andere als einfach. (26. November 2020)
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Meteoriten: Sonnensystem entstand in unter 200.000 Jahren
Die ältesten datierten Festkörper im Sonnensystem entstanden in weniger als 200.000 Jahren. Dies ergab die Auswertung von kalzium- und aluminiumreichen Einschlüssen aus Meteoriten. Die Einschlüsse könnten, so die beteiligten Forscherinnen und Forscher, einen Blick auf die gesamte Phase von der Molekülwolke bis zur Entstehung der Sonne erlauben. (13. November 2020)
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Meteoriten: Diamanten aus dem All
Forschende haben in Meteoriten einige besonders große extraterrestrische Diamanten gefunden. Sie dürften in der Frühzeit unseres Sonnensystems durch die Kollision von Kleinplaneten miteinander oder mit großen Asteroiden entstanden sein. Bislang hatte man angenommen, dass solche Diamanten tief im Innern von mindestens merkurgroßen Planeten entstanden sind. (9. November 2020)
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Chang'e 5: China startet Proberückholmission zum Mond
Die Volksrepublik China setzt ihr Programm zur Monderkundung konsequent fort: Gestern Abend startete die Mission Chang'e 5 vom Kosmodrom Wenchang. Die Sonde soll den Mond im Laufe der Woche erreichen, in der Nähe des Mons Rümker im Oceanus Procellarum landen und eine Bodenprobe nehmen. Diese wird dann Mitte Dezember auf der Erde zurückerwartet. (24. November 2020)
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Sentinel-6: Höhe des Meeresspiegels weiter im Visier
Die Copernicus-Flotte der europäischen Union ist um ein Mitglied größer: Der Satellit Sentinel-6 Michael Freilich wurde gestern Abend mit einer Falcon-9-Rakete des Unternehmens SpaceX in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht. Mithilfe modernster Radarhöhenmesstechnik soll dieser Satellit die 1992 begonnene Messung der Höhe des Meeresspiegels fortsetzen. (22. November 2020)
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Vega: Fehlschlag für kleine europäische Trägerrakete
Rückschlag für die europäische Raumfahrt: Der Start eines französischen und eines spanischen Satelliten an Bord einer Trägerrakete von Typ Vega ist in der vergangenen Nacht gescheitert. Wegen eines Problems mit der Oberstufe erreichten die Satelliten nicht die vorgesehene Umlaufbahn. Schuld waren offenbar zwei vertauschte Kabel. (17. November 2020)
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Kugelsternhaufen: Wie die Milchstraße aus Kollisionen entstand
Galaxien wie die Milchstraße sind durch das Verschmelzen von kleineren Vorgängergalaxien entstanden. Einem Forschungsteam ist es nun gelungen, die Verschmelzungsgeschichte unserer Heimatgalaxie anhand ihrer Kugelsternhaufen zu rekonstruieren. Dabei entdeckten sie ein bislang unbekanntes Kollisionsereignis, das das Aussehen der Milchstraße nachhaltig verändert haben muss. (25. November 2020)
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Entfernungsmessung: Die ersten Sternparallaxen unter der Lupe
1838 gelang Friedrich Wilhelm Bessel die erste Entfernungsbestimmung zu einem anderen Stern mithilfe der trigonometrischen Parallaxe. Zwei Astronomen haben sich jetzt die Arbeit von Bessel noch einmal vorgenommen und im Detail nachvollzogen. Was sie dabei entdeckten, veröffentlichten sie nun in der gleichen Zeitschrift, in der schon Bessel publiziert hatte. (23. November 2020)
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Kollisionen: Wann entsteht ein Schwarzes Loch?
Wann entsteht aus der Kollision von zwei Neutronensternen ein Schwarzes Loch? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe von Computersimulationen angenommen. Danach ist das Ergebnis der Kollision stark vom Zustand der Materie in den Neutronensternen abhängig. Dies macht weitere Beobachtungen von Gravitationswellen solcher Kollisionen noch interessanter. (19. November 2020)
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