Wir sorgen für Durchblick
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Aktuelle Astronews

IAU: Heidelberg als Zentrum der Astronomie-Bildung
Die Würfel sind gefallen: Die Internationale Astronomische Union IAU wird das neue Office of Astronomy for Education in Heidelberg am Haus der Astronomie ansiedeln. Das Haus auf dem Königstuhl in unmittelbarer Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für Astronomie hat sich gegen 22 Mitbewerber durchgesetzt. Zwei Stiftungen unterstützen die Einrichtung. (2. Dezember 2019)
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Der Sternenhimmel im Dezember 2019: Lange Nächte und der Winteranfang
Im Dezember beginnt offiziell der Winter, entsprechend präsentieren sich in den langen Nächten auch die typischen Sternbilder dieser Jahreszeit. Venus ist Abendstern, hat ihre Glanzzeit aber noch vor sich, Mars und Merkur zeigen sich am Morgenhimmel. Zur Monatsmitte könnten Sternschnuppenfreunde auf ihre Kosten kommen - dann sind die Geminiden aktiv. (1. Dezember 2019)
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Merkurtransit: Kleinster Planet vor der Sonne
Manche Ereignisse in der Astronomie lassen sich in einem Menschenleben nur wenige Male verfolgen. Dazu zählen auch die Transits des sonnennächsten Planeten Merkur vor der Sonne. Rund 13 bis 14 Mal pro Jahrhundert ist der kleine Planet für einige Stunden als winziger schwarzer Punkt vor der Sonne zu erkennen - das nächste Mal am 11. November 2019. Mit bloßem Auge ist er allerdings nicht auszumachen. (10. November 2019)
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VLT: Verdampfender Gasplanet um Weißen Zwerg
Mithilfe des Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte ESO haben Astronomen erstmals Hinweise auf einen Planeten in Neptungröße gefunden, der in nur geringem Abstand um einen Weißen Zwergstern kreist. Die Hülle des Planeten wird dabei von dem heißen Sternenrest langsam erodiert. Eventuell könnte unser Sonnensystem in fernen Zukunft einmal ganz ähnlich aussehen. (5. Dezember 2019)
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Abell 85: Gewaltiges Schwarzes Loch in Holm 15A
Im Weltall treten Schwarze Löcher in unterschiedlichen Größen und Massen auf. Den Rekord hält jetzt ein Exemplar im Galaxienhaufen Abell 85. Dort befindet sich inmitten der zentralen Galaxie Holm 15A ein Schwarzes Loch, das 40-milliardenfach massereicher ist als unsere Sonne. Die Bestimmung gelang durch sorgfältige Auswertung fotometrischer Daten sowie spektrale Beobachtungen. (3. Dezember 2019)
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VLA: Die magnetischen Schleifen von NGC 4631
Ein internationales Team hat erstmals drei supermassereiche Schwarze Löcher im Kern einer Galaxie nachgewiesen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Galaxie NGC 6240 gleich drei supermassereiche Schwarze Löcher in ihrem Kern beherbergt. Dies weist auf simultane Verschmelzungsprozesse bei der Entstehung der größten Galaxien im Universum hin. (27. November 2019)
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Cluster: Das magnetische Lied der Erde
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist es gelungen, die Melodie hörbar zu machen, die unsere Erde "singt", wenn sie von einem Sonnensturm getroffen wird. Aufgezeichnet wurden die unheimlichen Töne von den vier Cluster-Satelliten der ESA, die seit knapp 20 Jahren die Erde umkreisen. Im Fokus stand die sogenannte Foreshock-Region. (19. November 2019)
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Sonne: Spikulen heizen die Sonnenkorona
Wodurch wird die Korona unserer Sonne auf Temperaturen von mehreren Millionen Grad aufgeheizt, wo doch darunter, in der Chromosphäre, nur Temperaturen von wenigen tausend Grad Celsius herrschen? Neue Beobachtungen am Big Bear Sonnenobservatorium zeigen nun, dass dabei sogenannte Spekulen eine wichtige Rolle spielen könnten. (15. November 2019)
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Sonne: Neues über den Dynamo der Sonne
Das Magnetfeld der Sonne entsteht durch einen gewaltigen natürlichen Dynamo im Inneren unseres Zentralsterns und steuert die Aktivität der Sonne. Bislang hat die Wissenschaft die genaue Funktionsweise dieses Sonnendynamos noch nicht verstanden. Jetzt wurde eine magnetische Instabilität entdeckt, die eine wesentliche Rolle bei der Entstehung des Sonnenmagnetfelds spielen könnte. (29. Oktober 2019)
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COPERNICUS: Satellit soll Kohlendioxid ins Visier nehmen
Zu den Beschlüssen der jüngsten ESA-Mitgliedsstaaten-Konferenz in Sevilla gehörte auch die Freigabe von Geldern für das COPERNICUS-Programm zur Erdbeobachtung. In dessen Rahmen soll nun ein Satellitenkonzept realisiert werden, das schon zuvor für eine ESA-Mission im Gespräch war: CO2M wird das Kohlendioxid in der Atmosphäre erfassen. (4. Dezember 2019)
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ISS: Roboter auf der Erde von ISS aus gesteuert
Könnte man aus dem Orbit interaktiv einen Roboter steuern, der beispielsweise auf dem Mars eine Erkundungsmission durchführt oder aber eine Station für künftige Marsbesucher errichtet? Die dafür nötige Interaktion von Mensch und Maschine wurde gestern von der Internationalen Raumstation ISS aus getestet: Luca Parmitano steuerte einen Roboter in den Niederlanden. (26. November 2019)
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Materialwissenschaft: Weniger Bakterien im Weltall
Das Immunsystem von Astronautinnen und Astronauten ist im Weltall geschwächt. Umso wichtiger ist es, dass sich an Bord der Raumstation oder von Raumschiffen Krankheitserreger nicht stark vermehren und ausbreiten können. Im Saarland haben Materialwissenschaftler nun Oberflächen speziell bearbeitet, um eine solche Ausbreitung zu verhindern. Sie werden gerade auf der ISS getestet. (11. November 2019)
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Einstein-Elevator: Neues Fallturm-Konzept erfolgreich getestet
Vier Sekunden lang in Schwerelosigkeit experimentieren - und das 300 Mal pro Tag: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hannover Institutes of Technology der Leibniz Universität Hannover realisieren Weltraumbedingungen auf der Erde, die neue Möglichkeiten für Forschende weltweit eröffnen. Jetzt wurde der neue Einstein-Elevator erstmals erfolgreich getestet. (28. November 2019)
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Dunkle Materie: Mit Kernspinresonanz auf Dunkelmaterie-Suche
Im Rahmen des CASPEr-Projekts suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mithilfe der Kernspinresonanz nach Dunkler Materie. Mit verschiedenen Methoden werden dabei unterschiedliche Frequenzbereiche abgesucht, entsprechend verschiedener Massen der Dunklen Materie. Bislang wurde das Team in Mainz allerdings noch nicht fündig. (25. November 2019)
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Sterne: Mehrfach-Sternsysteme im Visier
Anders als unsere Sonne haben viele Sterne noch einen oder sogar mehrere Partner. Solche Mehrfach-Sternsysteme können Ausgangspunkt für spannende Phänomene sein, etwa für spezielle Supernova-Explosionen, oder auch Quelle von Gravitationswellen. Mit detaillierten Simulationen will ein Team nun versuchen, mehr über solche Systeme herauszufinden. (20. November 2019)
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