Wir sorgen für Durchblick
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Aktuelle Astronews

NEOWISE: Ein Komet am Abendhimmel
Seit einigen Tagen begeistert der Komet NEOWISE die Amateurastronomie. War der im März entdeckte Schweifstern bislang nur in den frühen Morgenstunden zu sehen, erobert er sich in den kommenden Tagen auch den Abendhimmel. Er ist im Norden nicht weit über dem Horizont auszumachen - mit Glück sogar mit bloßem Auge. Zu lange sollte man mit einem Beobachtungsversuch nicht warten. (13. Juli 2020)
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Der Sternenhimmel im Juli 2020: Gasriesen in Opposition am Sommerhimmel
Jupiter und Saturn, die beiden Gasriesen unseres Sonnensystems, erreichen mit wenigen Tagen Abstand im Juli ihre Oppositionsstellung und sind damit die ganze Nacht über prominent am Himmel vertreten. Venus bleibt strahlender Blickfang vor Sonnenaufgang, der Mars erobert sich langsam auch den Himmel vor Mitternacht. In den Sommernächten lohnt zudem ein Blick zur Milchstraße. (1. Juli 2020)
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Der Sternenhimmel im Juni 2020: Frühsommerlicher Planetenreigen
Die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems erobern sich im Juni eine prominente Stellung am nächtlichen Himmel. Auch der Rote Planet Mars wird immer heller und die Venus taucht am Morgenhimmel auf. Kurz vor Mitternacht beginnt am 20. Juni der kalendarische Sommer. Es lohnt also in den kurzen Nächten auch, einmal nach den typischen Sternen des Sommers Ausschau zu halten. (1. Juni 2020)
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MAGIC: Gammablitz bestätigt Einstein
Gammastrahlenausbrüche zählen zu den energiereichsten Explosionen im Universum. Die Beobachtung eines besonders energiereichen Exemplars durch die beiden MAGIC-Teleskope auf La Palma führte nun zu einer weiteren Bestätigung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie: Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist konstant und hängt nicht von der Energie der Lichtteilchen ab. (10. Juli 2020)
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Nordic Optical Telescope: Der verdrillte Jet von M 87
Messier 87 ist eine rund 55 Millionen Lichtjahre entfernte elliptische Riesengalaxie im Sternbild Jungfrau. Bekannt wurde das System durch die Abbildung des Ereignishorizonts seines zentralen Schwarzen Lochs. Beobachtungen mit dem Nordic Optical Telescope lieferten nun neue Erkenntnisse über den Jet von Messier 87, der mehrere tausend Lichtjahre ins All hinausschießt. (6. Juli 2020)
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H.E.S.S.: Die Gammastrahlung von Eta Carinae
Mit dem H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia wurde nun ein ganz besonderer Doppelstern als neue Quelle für sehr energiereiche kosmische Gammastrahlung ausgemacht: das System Eta Carinae. Nach den jetzt vorgestellten Messungen erzeugt es Gammastrahlung bis zu einer Energie von 400 Gigaelektronenvolt - rund 100 Milliarden Mal mehr als die Energie von sichtbarem Licht. (3. Juli 2020)
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Blaubeuren: Der größte Meteoritenfund in Deutschland
Bei Arbeiten auf seinem Grundstück stieß ein Hausbesitzer aus Blaubeuren auf einen ungewöhnlich schweren Stein. Nachdem dieser viele Jahre lang in seinem Garten gelegen hatte, versuchte er Anfang des Jahres doch noch hinter das Geheimnis des ungewöhnlichen Brockens zu kommen. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Es ist ein Steinmeteorit - der größte, der in Deutschland bislang gefunden wurde. (15. Juli 2020)
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Mond: Unser Mond etwas jünger als gedacht?
Über das ungefähre Alter des Mondes herrscht in der Wissenschaft Einigkeit und auch über seine Entstehung: Der Erdtrabant entstand vor rund 4,5 Milliarden Jahren durch eine gewaltige Kollision zwischen der jungen Erde und einem marsgroßen Protoplaneten. Doch wann genau sich diese kosmische Katastrophe ereignete, ist unklar. Nun gibt es eine neue Zeitangabe: vor 4,425 Milliarden Jahren. (13. Juli 2020)
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Sonne: Solar-C auf den Spuren der Sonnenkorona
Die japanische Raumfahrtagentur JAXA setzt die Erforschung unserer Sonne fort: Mitte der 2020er Jahre soll die Sonde Solar-C starten und unseren Zentralstern im ultravioletten Bereich des Lichts erforschen. So hofft man mehr über die extrem heiße Korona der Sonne herauszufinden. Beteiligt an Solar-C sind auch Forscherinnen und Forscher aus Deutschland. (8. Juli 2020)
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Hope: Die Emirate starten zum Mars
Nicht nur die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA oder die Chinesen wollen in diesem Sommer eine Marsmission starten: Mit der Sonde Hope werden erstmals auch die Vereinigten Arabischen Emirate eine interplanetare Raumsonde ins All schicken. Sie soll in dieser Woche von Japan aus starten. Die drei Instrumente an Bord werden Informationen über die Marsatmosphäre liefern. (14. Juli 2020)
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TanDEM-X: Rückgang der Alpengletscher dokumentiert
Der Klimawandel betrifft auch die Gletscher der Alpenregionen. Die Auswertung von Satellitendaten lieferte dazu nun beunruhigende Fakten: Danach sind seit der Jahrtausendwende ungefähr 17 Prozent des gesamten Eisvolumens der Alpen verloren gegangen. Für die Analyse wurden Daten der Erdbeobachtungsmissionen TanDEM-X, SRTM und Landsat verwendet. (8. Juli 2020)
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Moonrise: Auf dem Weg zum 3D-Druck aus Mondstaub
Eine Forschungsstation auf dem Mond ließe sich erheblich günstiger bauen, wenn man dazu Baumaterial verwenden könnte, das sich bereits auf dem Mond befindet. In Hannover wurden nun mit Mondstaub entsprechende Experimente gemacht. Ziel ist es, das benötigte Baumaterial direkt auf dem Erdtrabanten mit einem 3D-Drucker herzustellen. (3. Juli 2020)
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Massereiche Sterne: Wachstum in Schüben
Wie es massereichen Sternembryos gelingt, durch Aufnahme von Material aus der sie umgebenden Scheibe aus Gas und Staub weiter zu wachsen, war lange Zeit ein Rätsel. Nun hat ein internationales Forschungsteam eine verräterische Spiralstruktur in einer Scheibe entdeckt, in deren Zentrum ein wachsender Stern von etwa zwölf Sonnenmassen eine dramatische Helligkeitszunahme erfahren hat. (16. Juli 2020)
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Sterne: Auch Rote Riesen können Flecken haben
Dunkle, zum Teil riesige Sternflecken an der Oberfläche sind unter roten Riesensternen verbreiteter als bisher angenommen. Dies ergab eine neue, jetzt veröffentlichte Studie, bei der rund 4500 Rote Riesen genauer unter die Lupe genommen wurden. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Eigenrotation der Riesensterne. (15. Juli 2020)
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Supernovae: Sternexplosionen und starke Magnetfelder
Massereiche Sterne beenden ihr nukleares Leben in einer gewaltigen Explosion - einer Supernova. Dabei sollte die Energie eigentlich in alle Richtungen gleichmäßig ins All geschleudert werden, doch ist dies nicht das, was man beobachtet: Viele Supernova-Überreste scheinen sich entlang einer Achse auszubreiten. Nun haben Forschende in Paris eine Lösung für dieses Rätsel gefunden. (9. Juli 2020)
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